Ausländer in Deutschland und Taiwan

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Re: Ausländer in Deutschland und Taiwan

Postby hiker » 11 Dec 2011, 08:50

touduke wrote:hannes, ein großer Teil der in Taiwan lebenden Ausländer ist Lebensbedingungen ausgesetzt, die in Deutshchland als menschenunwürdig gelten würden. Diese Leute haben kaum eine Öffentlichkeit.
Über Medien kriegt von den Umständen nur am Rande mit und viele Taiwaner sind extrem ignorant was das Thema angeht. Dazu hab ich in meinen Jahren hier einige Geschichten erlebt.


Es ist nicht alles voellig falsch, was touduke schreibt, nur viel zu harsch. Die Missstaende betr. der asiatischen Gastarbeiter werden tatsaechlich nur selten in der breiten Oeffentlichkeit diskutiert, sondern mehr im akademischen Bereich. Zahlreiche Konferenzen beschaeftigen sich mit dem Thema, dort habe ich Vertreter der Immigrtionsbehoerde getroffen, die sich der Problematik bewusst und um Besserungen bemueht sind. In der breiten Oeffentlichkeit werden solche Schwierigkeiten nur dann wahrgenommen, wenn es zu Zwischenfaellen kommt. Das liegt aber weniger an Auslaenderfeindlichkeit, sondern an der zumeist platten und flachen Medienwelt in Taiwan. Leider orientieren sich taiwanesische Medien mehr an Hongkong und amerikanischen Auswuechsen als an Nordeuropa. Auch dieses Thema wird leider nur in der akademischen Welt kritisch beobachtet.
Taiwan hat leider in einigen Bereichen Probleme bei der Umsetzung von Gesetzen. In der Naehe meiner Wohnung ist beispielsweise eine solche von touduke beschriebene Auslaenderunterkunft. Warum kenne ich sie als Auslaender aber nicht die Polizei? Warum nicht andere Bewohner der community (selbst auf meine Rueckfrage)?

Deswegen ist aber nicht gleich "ein grosser Teil der in Taiwan lebenden Ausländer (...) Lebensbedingungen ausgesetzt, die in Deutshchland als menschenunwürdig gelten würden". Ich treffe in Firmen auch ausreichend Gegenbeispiele, in meiner community leben Taiwanesen, die ihren Pflegekraeften Nebentaetigkeiten erlauben, damit sie mehr Geld verdienen koennen. Asiatische Gastarbeiter gehoeren zu einer niedrigen sozialen Schicht, auch Taiwanesen aus niedrigen gesellschaftlichen Schichten leben hier nicht wirklich in einem Paradies. maW das ist eher ein Sozial- als ein Auslaenderproblem.

Ich habe ein Semester Studenten aus Gambia unterrichtet. Zu meinem grossen Bedauern wuerden sie vermutlich jeder Bemerkung von touduke zustimmen, einige ihrer Geschichte haben mich nachdenklich gestimmt. Ihnen begegnete keine koerperliche Gewalt, aber viel offene Verachtung - wohl eher aus Unwissenheit und Plattheit.

Manchmal habe ich bei toudukes Beschreibungen ueber taiwanesisches Verhalten das Gefuehl, dass er schlichtweg einiges misinterpretiert. Wie die meisten Deutschen fuehle ich mich jedenfalls wohl hier. Ich verstehe auch nicht, warum jemand, der Taiwan so ablehnt, nicht einfach das Land verlaesst. Aber vielleicht verstehe ich toudukes Bemerkungen falsch. Im Gegensatz zu vielen hier lebenden Auslaendern scheint touduke (mindestens passabel) Chinesisch zu sprechen, eigentlich die beste Voraussetzung, um hier zufrieden zu leben.

Ebensowenig ist toudukes Deutschlandbild voellig falsch, wenn auch zu rosig. Auf Konferenzen streite ich mich gerne mit Taiwanesen, die behaupten, Amerika und Taiwan seien Immigrationslaender, waehrend Deutschland bekannterweise sehr geschlossen sei, weil eben mal vor ein paar hundert Jahren viele Auslaender in Amerika und Taiwan eingewandert seien. Ich stelle dann gerne die These auf, dass die vor 400 Jahren eingewanderten Taiwanesen heute keine Migranten mehr sind und stelle mal ein paar Statistiken ueber das "ach so rassistische" Europa vor. Komisch, dass sich gerade DPP-Vertreter als Migranten betrachten. Die Vertreter sind oft erstaunt ueber das deutsche Verhaeltnis 82:14,3 Millionen.
Meine taiwanische Frau hat 10 Jahre in Deutschland (einschliesslich im Osten) gelebt, ohne verpruegelt und angegriffen zu werden, allerdings immer mal begegneten ihr etwas duemmliche Ueberlegenheitsgefuehle. Es ist Unsinn, dass Auslaender in Deutschland ueberall und dauerhaft gefaehrdet seien.

So zu Abschied was richtig Plattes: Kann mal jemand den Taiwanesen Autofahren lehren? Der Verkehr ist naemlich wirklich das einzige, was mich hier zur Weissglut bringt.
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Re: Ausländer in Deutschland und Taiwan

Postby touduke » 12 Dec 2011, 12:18

Taiwan hat leider in einigen Bereichen Probleme bei der Umsetzung von Gesetzen.


hiker, ich hab hier in diesem thread ein paar highlights der betreffenden Gesetzte eingepastet.
Es stimmt nicht, dass die miesen Umstände in denen viele blue collars hier leben müssen auf die laxe Anwendung von Gesetzen zurückzuführen sind. Die Anwendung von Gesetzen ist zwar ein generelles und interessantes Problem hier auf der Insel (es gibt zum kulturell bedingten Umgang mit Gesetze grad einen interessanten thread im Englischen Forum), bei den Lebensbedingungen der blue collars ist es aber andersrum, die sind direkt auf die Gesetze zurückzuführen.

Es sind die gesetzlichen Bestimmungen selbst, die für menschenunwürdigen Umstände verantwortlich sind:
Die Leute werden Unterkünfte zugewiesen, es gibt kein Recht auf die Wahl eines eigenen Wohnraums.
Die Leute haben keine Recht auf Familienzusammenführung. In den Arbeitsjahren in Taiwan ist Familienleben verboten. Die Leute dürfen in ihrer Zeit in Taiwan nicht heiraten. Ein zusätzliches Problem ist, dass die Gesetze ungenau sind und somit Willkür Vorschub leisten. Arbeitsbedingungen, Urlaub, Arbeitsstunden hängen von der Laune des Bosses ab. Es ist für die Leute sehr schwer sich gegen Missbrauch zu wehren, da sie jederzeit aus dem Land geschmissen werden können.
Blue collars werden schlichtweg ausgebeutet und es besteht "keine Gefahr" dass sie sich in Taiwan permanent niederlassen oder in irgendeiner Form Einfluss auf das Land ausüben.

Aber was solls! Taiwaner sind alle so freundlich und süß! Und die lachen auch immer!
Also mal ehrlich, wems hier nicht passt, dem ist nicht zu helfen, der kann ja gehen.
Die Menschen hier denken und empfinden anders als wir Westler. Sie können es nicht verstehen, wenn Gäste mit Argumenten ankommen oder - Gott bewahre! - auf Fakten oder konkrete Umstände verweisen.

Mal ganz konkret: Probleme mit der Art und Weise wie die Menschen hier Auto fahren?
Mann mann mann hiker, du musst noch viele lernen. Deine überhebliche Tour den Leuten hier deine Vorstellungen aufzwingen zu wollen, die Selbstverständlichkeit mit der du dich selbst hier in den Mittelpunkt stellst ist ein echter Hammer!
Aber um ganz ehrlich zu sein. Ich hab auch ein persönliches Problem hier in Taiwan.
Waruuuum gibt's hier keine Bounty-Riegel??? Ich leide! Ich zittere! Jahrelanger Entzug!
Das ist gemein! Das machen die Taiwaner extra!
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Re: Ausländer in Deutschland und Taiwan

Postby NeiHu » 12 Dec 2011, 13:14

touduke wrote:hiker, ich hab hier in diesem thread ein paar highlights der betreffenden Gesetzte eingepastet.
Es stimmt nicht, dass die miesen Umstände in denen viele blue collars hier leben müssen auf die laxe Anwendung von Gesetzen zurückzuführen sind. Die Anwendung von Gesetzen ist zwar ein generelles und interessantes Problem hier auf der Insel (es gibt zum kulturell bedingten Umgang mit Gesetze grad einen interessanten thread im Englischen Forum), bei den Lebensbedingungen der blue collars ist es aber andersrum, die sind direkt auf die Gesetze zurückzuführen.

Es sind die gesetzlichen Bestimmungen selbst, die für menschenunwürdigen Umstände verantwortlich sind:
Die Leute werden Unterkünfte zugewiesen, es gibt kein Recht auf die Wahl eines eigenen Wohnraums.
Die Leute haben keine Recht auf Familienzusammenführung. In den Arbeitsjahren in Taiwan ist Familienleben verboten. Die Leute dürfen in ihrer Zeit in Taiwan nicht heiraten. Ein zusätzliches Problem ist, dass die Gesetze ungenau sind und somit Willkür Vorschub leisten. Arbeitsbedingungen, Urlaub, Arbeitsstunden hängen von der Laune des Bosses ab. Es ist für die Leute sehr schwer sich gegen Missbrauch zu wehren, da sie jederzeit aus dem Land geschmissen werden können.
Blue collars werden schlichtweg ausgebeutet und es besteht "keine Gefahr" dass sie sich in Taiwan permanent niederlassen oder in irgendeiner Form Einfluss auf das Land ausüben.

Aber was solls! Taiwaner sind alle so freundlich und süß! Und die lachen auch immer!
Also mal ehrlich, wems hier nicht passt, dem ist nicht zu helfen, der kann ja gehen.
Die Menschen hier denken und empfinden anders als wir Westler. Sie können es nicht verstehen, wenn Gäste mit Argumenten ankommen oder - Gott bewahre! - auf Fakten oder konkrete Umstände verweisen.


Das wissen die Leute doch alle schon vorher. Wer nicht ohne Familie leben kann, sollte halt besser nicht nach Taiwan kommen, sondern beim Aufbau seines eigenen Landes mithelfen. Es gehoert zu den unangenehmsten (aber leider auch allzu menschlichen) Eigenschaften, sich nach einiger Zeit ueber Sachen beschweren zu wollen, die doch schon von vornherein klar waren und akzeptiert worden sind. Jeder, der Angst vor Ausbeutung hat, kann gern einen sozialistischen Staat in seiner Heimat einrichten oder nach Nordkorea emigrieren.
Was anderes ist tatsaechlicher Missbrauch. Sprich erzwungene Mehrarbeit ohne Freizeitausgleich oder koerperliche/seelische/sexuelle Gewalt. Aber dagegen gibt es auch in Taiwan Gesetze.

Wenn Dir die Freundlichkeit und das Laecheln der Taiwaner auf die Nerven geht, solltest Du vielleicht mal wieder auf ein, zwei Jahre nach Deutschland gehen - so kann man Dinge wieder schaetzen lernen, deren Alltaeglichkeit einem sonst nicht mehr auffaellt.
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Re: Ausländer in Deutschland und Taiwan

Postby milkalex » 12 Dec 2011, 13:33

Nordkorea als Beispiel von "nicht Ausbeutung" zu nennen ist :loco: . Wenn ich in Taiwan 12 Stunden arbeiten muesste fuer 26k waere ich auch nicht mehr hier. Bis auf den Verkehr (jaja ich weiss) gefaellt es mir und nach Deutschland wuerd ich sowieso nicht zurueck. Der Spiegel hat heute geschrieben das die meisten V Maenner in der NPD in der Fuehrung sindl.... :doh: scheinbar krieren die Bundesregierung ihre eigenen Nazis.. alles sehr merkwuerdig.
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Re: Ausländer in Deutschland und Taiwan

Postby NeiHu » 12 Dec 2011, 13:51

milkalex wrote:Nordkorea als Beispiel von "nicht Ausbeutung" zu nennen ist :loco: . Wenn ich in Taiwan 12 Stunden arbeiten muesste fuer 26k waere ich auch nicht mehr hier. Bis auf den Verkehr (jaja ich weiss) gefaellt es mir und nach Deutschland wuerd ich sowieso nicht zurueck. Der Spiegel hat heute geschrieben das die meisten V Maenner in der NPD in der Fuehrung sindl.... :doh: scheinbar krieren die Bundesregierung ihre eigenen Nazis.. alles sehr merkwuerdig.


In Nordkorea regiert das Volk, das sich in Person des grossen Fuehrers wuerdevoll repraesentiert sieht. Die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen ist im Sozialismus ueberwunden. Kleinere Anlaufprobleme wie Hungerkrisen und Nepotismus sollten nicht den Blick verstellen auf das glanzvolle Endziel.

Beim ersten NPD-Verbotsversuch kamen auch ein paar Insider zu Wort. Die meisten V-Maenner kokettieren demnach in den eigenen Kreisen mit ihrer Spitzelverwendung. Ist ja auch clever: Zu viele V-Maenner bedeuten offenbar einen gewissen Schutz vor Parteiverbot. Ab und an gibt man ein paar vorher auserlesene Infos weiter. Tatsaechliche heisse Sachen (Zwickauer Zelle) behaelt man fuer sich. Am Ende gibt es vielleicht sogar noch finanzielle Anreize und bei Straftaten gewisse Immunitaet...
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Re: Ausländer in Deutschland und Taiwan

Postby hiker » 12 Dec 2011, 14:12

ich betone nochmals: Ich hatte nie eine enttaeuschte Liebesbeziehung mit touduke, weiss daher auch nicht, warum ich ein rotes Tuch fuer ihn bin.
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Re: Ausländer in Deutschland und Taiwan

Postby milkalex » 12 Dec 2011, 14:16

Neihu wrote:In Nordkorea regiert das Volk, das sich in Person des grossen Fuehrers wuerdevoll repraesentiert sieht. Die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen ist im Sozialismus ueberwunden. Kleinere Anlaufprobleme wie Hungerkrisen und Nepotismus sollten nicht den Blick verstellen auf das glanzvolle Endziel.


das war jetzt sarkasmus oder?
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Re: Ausländer in Deutschland und Taiwan

Postby NeiHu » 12 Dec 2011, 14:23

milkalex wrote:
Neihu wrote:In Nordkorea regiert das Volk, das sich in Person des grossen Fuehrers wuerdevoll repraesentiert sieht. Die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen ist im Sozialismus ueberwunden. Kleinere Anlaufprobleme wie Hungerkrisen und Nepotismus sollten nicht den Blick verstellen auf das glanzvolle Endziel.


das war jetzt sarkasmus oder?


Nein. Ich bin ein der deutschen Sprache maechtiger nordkoreanischer Gastarbeiter...
Schon Deine Frage zeigt, dass Du zuviel Umgang mit Taiwanern pflegst :wink:
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Re: Ausländer in Deutschland und Taiwan

Postby milkalex » 12 Dec 2011, 14:27

Super, dann kann ich mich ja in Nordkorea Fragen an dich wenden oder?
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Re: Ausländer in Deutschland und Taiwan

Postby NeiHu » 12 Dec 2011, 14:29

milkalex wrote:Super, dann kann ich mich ja in Nordkorea Fragen an dich wenden oder?


Always. Allerdings stehe ich unter Elektrowellenbestrahlung, wie auch der PFP-Vizepraesidentschaftskandidat. Ich bin daher in meinen Auesserungen nicht unabhaengig.
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